Ortswappen der Gemeinde Eisingen

Beschreibung des Wappens
In Rot der widersehende nimbierte (*) silberne Johannesadler in Seitenansicht, dem auf der Brust ein blaues Schildchen, darin eine silberne heraldische Lilie, aufgelegt ist.

Geschichtliche Begründung für das Wappen
Der Johannesadler ist dem Siegelbild des Würzburger Klosters von Neumünster entnommen, das als Grundherr in Eisingen seit 1337 belegt ist. Die heraldische Lilie ist die Wappenfigur des Ritterstifts St. Burkard, das seit 1490 in Eisingen belegt ist und 1689 eine Dorfordnung erließ. Sie erinnert an dessen lang währende Ortsherrschaft in Eisingen. Die Farben Silber und Rot weisen auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg hin und sind zugleich die Farben Frankens.

Wappendaten

Wappenführung: seit 1956
Rechtsgrundlage: Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Innenministeriums
Beleg: Ministerialentschließung vom 27.07.1956

Fahne
Rot-Weiß   (siehe Foto)

Entwurfsfertiger
Dr. Merzbacher, München


(*) In der numismatischen Literatur erscheint oft der Ausdruck "nimbiert", wenn im Münzbild der Kopf eines Heiligen mit Nimbus (= der Heiligenschein - vom lat. nimbus = Wolke) dargestellt ist.

 

 

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