Der Blutmond um 23:01 Uhr

Bilder aus Eisingen zur totalen Mondfinsternis 2018

Kaum eine totale Mondfinsternis der vergangenen Jahre wurde so umworben, wie → diese. Dementsprechend hoch waren auch unsere Erwartungen. Um 21:12 Uhr sollte der Mond nach unseren Berechnungen im Südosten auftauchen – Fehlanzeige. Aufgrund der Bewölkung am dunstigen Horizont mussten wir uns gedulden.

Um 21:17 Uhr konnten wir die zahrte, rötliche Sichel erstmals mit dem Fernglas über den Baumgipfeln des Gramschatzer Waldes erblicken. Zwei Minuten später gelang dann auch die erste Aufnahme. Minuten später ging wegen der Bewölkung wieder gar nichts mehr. Den Leuten, die in der Nähe ebenfalls fest suchten, konnte man die Enttäuschung förmlich ansehen.

Ab 21:47 Uhr, gut eine Viertelstunde nach Beginn der totalen Phase, konnten wir den verdunkelten Mond nun auch mit dem bloßen Auge beobachten. Von Minute zu Minute verbesserten sich die Sichtbedingungen. Um 22:09 Uhr gelang das erste Foto des verfinsterten Mondes zusammen mit dem rötlichen Mars. Der Mond stand dieses Mal so tief im Erdschatten, dass man nach dem Beginn der maximalen totalen Finsternis wirklich von einem Blutmond sprechen konnte.

 

Unsere ausführliche Bilddokumentation mit großer Bildergalerie finden Sie auf Arts Fotos →