Eisinger Flur am 31. Oktober 2017

ILEK-Bericht WESTLICHER LANDKREIS WÜRZBURG

VORWORT ZUM ILEK-BERICHT – Stand: März 2014

Unsere Dörfer stehen vor großen Veränderungen. Die gesetzlichen Vorgaben werden immer enger und erfordern höhere Investitionen. Der finanzielle Spielraum der Kommune wird enger. Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Gemeinde ändern sich. Der demografische Wandel führt dazu, dass wir eine „ältere“ Gesellschaft werden. Dies ist für viele von uns positiv, da wir im Schnitt alle älter werden. Dadurch ändern sich aber auch die Bedürfnisse und die Ansprüche.

Je weiter man von der Großstadt Würzburg wegkommt und je ländlicher die Gemeinde geprägt ist, umso mehr spielen Leerstände von Gebäuden eine Rolle. Dadurch wird auch das Wohneigentum weniger wert. Deshalb brauchen wir aktive Gemeinden. Es wird nicht einfach sein, diese Aufgaben alle zu bewältigen, da sie die Gemeinden entweder finanziell oder auch von der personellen Ausstattung her überfordern.

Vor diesem Hintergrund haben sich mit Hilfe des Landratsamtes Würzburg und des Amtes für ländliche Entwicklung 13 Kommunen im westlichen Landkreis Würzburg zu einer Allianz zusammengeschlossen, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Es sind dies die Märkte und Gemeinden Altertheim, Eisingen, Greußenheim, Helmstadt, Hettstadt, Holzkirchen, Kist, Kleinrinderfeld, Neubrunn, Remlingen, Uettingen, Waldbrunn und Waldbüttelbrunn. In verschiedenen Veranstaltungen von der Eröffnungsveranstaltung über Workshops bis zur Abschlussveranstaltung waren die Bürger mit einbezogen, aber vor allem die Bürgermeister(innen) aktiv mit einbezogen. Ziel ist es, ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) zu erstellen, in dem die Probleme dargestellt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Das Ergebnis dieser Arbeit können Sie der nachfolgenden PDF-Datei entnehmen:

ILEK-Bericht_westlicher_LKR_WUE_03-2014

Für mich als Sprecher der Lenkungsgruppe (Bürgermeister und Bürgermeisterinnen) war es ein arbeitsreiches, aber auch lehrreiches Jahr. Wir haben versucht, die Bevölkerung aktiv in den Prozess mit einzubeziehen, was uns nicht in dem erhofften Umfang gelungen ist. Die vielen Anregungen und Hinweise sind eine sehr gute Voraussetzung für eine weitere intensive Zusammenarbeit.

Hans Fiederling
Sprecher der Lenkungsgruppe
1. Bürgermeister Gemeinde Waldbrunn