Skulpturenpark im Erbachshof

Tourismus

Wissenswertes über Eisingen

Eisingen im Landkreis Würzburg gehört zur Region Mainfranken im Regierungsbezirk Unterfranken, einem der sieben Regierungsbezirke im Freistaat Bayern.

 

Wappen der Gemeinde Eisingen in UnterfrankenGemeinde Eisingen

Pfarrer-Henninger-Weg 10
97249 Eisingen

Telefon: 09306 90630

Fax: 09306 9063-51

E-Mail: rathaus(Eisingen in Unterfranken)eisingen.bayern.de

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

Montag bis Freitag 08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag auch 16:00 – 18:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

 

Die Lebensqualität in Eisingen bestimmen unter anderem folgende Faktoren:

    • die stadtnahe Lage westlich der Universitätsstadt Würzburg
    • die Höhenlage zwischen 300 und 360 Metern mit Blick in den Spessart und in die Vorderrhön
    • der begünstigte Luftaustausch, der nicht nur für einen klaren Himmel sorgt
    • die naturnahe Lage zwischen Guttenberger und Irtenberger Forst als wichtige Naherholungsbereiche
    • die verkehrsgünstige Lage zu den Bundesautobahnen A3 und A81 bei Kist und
    • die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Eisingen ist Teil der Öko-Modellregion Waldsassengau unter der Trägerschaft der Allianz Waldsassengau.

 

Partnerschaft mit Bernières-sur-Mer

Die Gemeinde Eisingen ist mit der französischen Gemeinde Bernières-sur-Mer im Departement Calvados partnerschaftlich verbunden. Unsere Partnergemeinde in der Normandie liegt ca. 15 km nordwestlich von Caen, der französischen Partnerstadt von Würzburg am Main.

 

Weiler Erbachshof

Zu Eisingen gehört auch der → Weiler Erbachshof, ein ehemaliges landwirtschaftliches Hofgut, das Ausgangspunkt für die Besiedlung des Orts gewesen sein dürfte. Weit über die Grenzen Eisingens hinaus bekannt ist der Erbachshof heute unter anderem durch den Pferdesport und das Erbachshof Art Project.

Der Weiler, der im östlichen Gemarkungsgebiet unweit der B27 (Romantische Straße) liegt, ist ein ehemaliges landwirtschaftliches Hofgut, das Ausgangspunkt für die Besiedlung Eisingens gewesen sein dürfte. Das geht auch aus einer Urkunde des Bischofs Burkard von Würzburg aus dem Jahre 748 hervor. Bei der Freilegung eines fränkischen Reihengräberfeldes am nördlichen Ortsrand der Gemeinde wurde eine fränkische Siedlung einwandfrei in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts nach Christus datiert. Die Gemeinde Eisingen selbst stand mehrere Jahrhunderte unter der Herrschaft des Ritterstifts St. Burkard, Würzburg.

 

Geografische Lage – Anbindung und Wohnwert

49º 45′ 35” Nord, 9º 49′ 52” Ost

Den Wohnwert der Gemeinde Eisingen bestimmen viele Faktoren – wie beispielsweise die Lage unweit zu den großen Staatswaldgebieten, dem Guttenberger Forst im Osten und dem Irtenberger Forst im Südwesten als wichtige Naherholungsbereiche – die günstige Verkehrslage durch die Nähe zu den Autobahnanschlussstellen der A 3 bei Kist und Helmstadt, sowie zur A 81 bei Gerchsheim, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und die Tatsache, dass am Ort alle wichtigen Einrichtungen zum Wohnen und Leben vorhanden sind, bis hin zu einem vielseitigen Sport- und Freizeitangebot der Vereine und einem regen kirchlichen Leben der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden.

Als vorteilhaft wird auch die vom Luftaustausch begünstigte Höhenlage empfunden – zwischen 300 und 360 m über dem Meeresspiegel. Von den Höhen um Eisingen kann man bei klarem Wetter bis in den Spessart und in die Vorderrhön blicken.

 

Ferienwohnungen und Gästezimmer

Für einen Aufenthalt in Eisingen stehen Ihnen ein Gasthof mit Gästezimmern und mehrere Anbieter von Ferienwohnungen zur Auswahl.

Näheres dazu auf unserer Webseite

► Ferienwohnungen und Gästezimmer

 

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen der Gemeinde Eisingen in Unterfranken
Einwohnerstand (Haupt- und Nebenwohnsitz) jeweils zum 31.10.

2018: 3.577
2017: 3.548
2016: 3.589
2015: 3.568
2014: 3.553
2013: 3.591
2012: 3.606
2011: 3.616

2010: 3.637
2009: 3.653
2008: 3.649
2007: 3.647
2006: 3.626

2000: 3.561

1996: 3.336

1987: 2.492

1970: 1.496

1867:   477

 

St. Josefs-Stift Eisingen

Weit über die Grenzen des Großraums Würzburgs hinaus wurde Eisingen bekannt durch das St. Josefs-Stift für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, das von 1968 – 1971 errichtet wurde. Seit mehr als 45 Jahren bietet die St. Josefs-Stift Eisingen gemeinnützige GmbH Wohnbetreuung, Assistenz, Therapie sowie Arbeit und Beschäftigung für mehr als 400 Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in den Landkreisen Würzburg, Aschaffenburg und Kitzingen. Die Einrichtung beschäftigt rund 630 Mitarbeiter. Das St. Josefs-Stift ist Teil des Unternehmensverbundes St. Josefs-Stift Eisingen e.V.

Die Geschichte des St. Josefs-Stifts ist ganz besonders mit einer Person verbunden: Pfarrer Robert Kümmert (1909-1991), langjähriger Caritasdirektor in Würzburg. Auf die Initiative einer Mutter verschrieb er sich in den 1960er Jahren der Idee, für Menschen mit Behinderung einen Lebensort zu schaffen, der ihnen ein Leben in Würde ermöglicht. Mit viel Tatkraft und Energie baute er den Verein und die Einrichtung auf. Zwischen 1970 und 1972 entstanden nach Plänen des Architekturbüros Gründel & Kurz (Würzburg) die Gebäude der Zentraleinrichtung in Eisingen. 1984 bis 1986 kam die Kirche, das heutige Wahrzeichen des Stifts, dazu.

 

Jugendstiftung Hans-Georg Noack

Das literarische Werk des Jugendbuchautors Hans-Georg Noack war und ist dem solidarischen Zusammenleben der Menschen, dem Schutz von Minderheiten, dem Verständnis für Randgruppen und Außenseiter, dem Gedanken der Mitverantwortung aller für die Wahrung der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Rechte jedes Menschen gewidmet. Die anlässlich des 70. Geburtstages des Autors errichtete Stiftung soll eine praktische Weiterführung dieses literarischen Wirkens sein und die selben Ziele auf einer anderen Ebene verfolgen.

Hans-Georg Noack war ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor, Übersetzer und Verleger. Er wurde 12. Februar 1926 in Burg (bei Magdeburg) geboren. Er lebte viele Jahre in Eisingen und starb am 15. November 2005 im Alter von 79 Jahren in Würzburg.

 

40 Jahre Eisinger Backhäuslesfest

Herausragend im örtlichen Festreigen ist das bis einschließlich 2017 insgesamt 40 Jahre lang am letzten Wochenende im Juni ausgerichtete Eisinger Backhäuslesfest, ein weit über die Grenzen Eisingens hinaus bekanntes Heimat- und Dorffest, bei dem in den alten Steinbacköfen des Backhauses in der Dorfmitte Brot und Blaatz gebacken wurde.

 

Kirchen in Eisingen

In Eisingen herrscht ein reges kirchliches Leben. Die katholische Kirchengemeinde zählt etwa 2.500 und die evangelische Kirchengemeinde etwa 550 Christen.

  • In der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus befindet sich das von dem berühmten Würzburger Bildhauer und Bildschnitzer Tilman Riemenschneider geschaffene Kruzifix, das „Eisinger Riemenschneiderkreuz“.
  • Das evangelische Gemeindezentrum mit der Philippuskirche wurde 1998 für die evangelischen Christen aus Eisingen, Kist und Waldbrunn gebaut.
  • Mit der St. Josefskirche im St. Josefs-Stift gibt es im Ort insgesamt drei Kirchen.