Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden

11. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West


Nachdem in einer Wasserprobe zwei Kolonien Enterokokken festgestellt wurden, bleibt das Abkochgebot weiterhin bestehen.

26.09.2018 — Aufgrund der aktuell vorliegenden Ergebnisse der mikrobiologischen Trinkwasser-Untersuchungen vom Montag am Hochbehälter Zellingen muss das Abkochgebot für alle betroffenen Gemeinden weiter aufrechterhalten werden. Dies sind im Landkreis Würzburg Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen sowie im Landkreis Main-Spessart Retzbach mit Zellingen.

In der Probe vom Montag wurden zwei Kolonien Enterokokken festgestellt. Dieser positive Befund wird nun vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weiter analysiert. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden diese veröffentlicht.

Wie gestern beim Gespräch mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden und beim gestrigen Pressegespräch erläutert, kann das Abkochgebot erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

Dies ist nun nicht wie noch gestern erhofft der Fall. Sicheres Trinkwasser ist jedoch oberstes Gebot, deshalb müssen die Behörden auf dem Abkochgebot bestehen.

Die Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes erreichbar.

Für die Bürger aus dem Landkreis Main-Spessart lautet die Hotline Tel. 09353 7931-608 während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Main-Spessart.

 

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