Verunreinigtes Trinkwasser – Trinkwasser muss abgekocht werden

Dorfbrunnen und Göpelstein

Nach Vorgabe des Gesundheitsamtes Würzburg besteht ab sofort ein Abkochgebot für Leitungswasser im Versorgungsbereich West des Zweckverbands Trinkwasserversorgung Mittelmain (FWM). Nachfolgend veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Zweckverbands vom 14. September 2018.

 

Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes im Ortsnetz wurde am 5. Oktober 2018 das Abkochgebot auch für die Gemeinde Retzbach aufgehoben.

Damit sind nun alle Gemeinden im Versorgungsgebiet der FWM vom Abkochgebot befreit.

 

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Gesundheitsamt erlässt Abkochgebot für Versorgungsbereich West (FWM)

Im Rahmen einer routinemäßigen Beprobung im Hochbehälter Zellingen wurde eine geringe Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken im Trinkwasser des Versorgungsbereichs West des Zweckverbands Trinkwasserversorgung Mittelmain (FWM) festgestellt. Der Bevölkerung wird daher empfohlen, das Trinkwasser bis auf weiteres abzukochen.

Der Zweckverband hat umgehend die seitens des Gesundheitsamtes festgelegten Maßnahmen eingeleitet, um die Verunreinigung zu beseitigen. In diesem Rahmen wird auch Chlor eingesetzt, dessen Geruch unter Umständen im Trinkwasser wahrnehmbar ist. Dies ist für die Gesundheit jedoch unbedenklich.

 

Betroffene Gemeinden

Betroffen sind folgende Gemeinden: Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen und Zellingen mit Retzbach.

 

Abkochen des Trinkwassers

Zum Abtöten von Krankheitserregern muss Trinkwasser einmal kurz kräftig sprudelnd aufgekocht werden. Dies ist insbesondere in folgenden Fällen notwendig:

  • Trinken, Getränkezubereitung (z.B. Eiswürfel)
  • Zubereiten von Lebensmitteln
  • Waschen von Obst, Gemüse, Salat oder anderen Lebensmitteln
  • Medizinische Zwecke (z.B. Wundreinigung, Nasenspülen)
  • Zähne putzen
  • Geschirrabwasch von Hand
  • Trinkwasser für empfindliche Haustiere

 

Kein Abkochen ist nötig für eine allgemeine Reinigung, die Toilettenspülung, den Geschirrspüler, Duschen oder Wäschewaschen mit der Maschine. Empfehlenswert ist es, bis zur vollständigen Beseitigung der Verunreinigung zum Trinken und als Säuglingsnahrung Mineralwasser zu verwenden.

 

Das Gesundheitsamt der Stadt und des Landkreises Würzburg gibt folgende Hinweise:

  • Zahnarztpraxen, die ihr Wasser für die Dentaleinheit direkt aus der Trinkwasserinstallation beziehen wird empfohlen, auf ein sog. Bottle-System umzustellen.
  • Für Alten/Seniorenpflegeheime, in denen Bewohner mit Erkrankungen oder Bewohner mit eingeschränkter Immunabwehr gepflegt werden, wird empfohlen, in betroffenen Bewohnerzimmern endständige Sterilfilter anzubringen.
  • Zur Körperpflege bei Kleinkindern sowie kranken- oder immungeschwächten Menschen wird abgekochtes (und anschließend abgekühltes) Wasser empfohlen.
  • Auf das Abkochen kann verzichtet werden bei z. B. Geschirrspülen in Spülmaschinen mit Waschmittelzusatz, Wäschewaschen in Waschmaschinen mit Spülmittelzusatz sowie Händewaschen durch intensive Anwendung von Seife.
  • Darüber hinaus empfehlen wir die Supermärkte bzw. Discounter in den betroffenen Gebieten über die Sachlage, bzw. die daraus entstehende erhöhte Nachfrage nach Flaschenwasser zu informieren.

 

 

Antworten auf die aktuelle Anfrage der Main-Post zur Wasserverunreinigung

1.) Ist die Ursache (Eintrittsbereich) für die Verunreinigung gefunden?
Die exakte Ursache wurde bisher nicht gefunden und ist wie in vielen vergleichbaren Fällen nicht einfach zu ermitteln. Mögliche Eintragsherde werden derzeit eruiert.
2.) Wer ist mit der Untersuchung zur Ursachenfindung beauftragt?
Ein Expertenteam wurde direkt nach der Identifizierung der Verunreinigung abgestellt, zusätzliche Unterstützung leisten mehrere akkreditierte Analytiklabore. Darüber hinaus wurde das Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe hinzugezogen. Begleitend findet ein ständiger Informationsaustausch mit den beteiligten Behörden statt.
3.) Ist der Grund für die Verunreinigung im direkten Bereich des Hochbehälters Zellingen zu suchen?
Dazu liegen keine abschließenden Erkenntnisse vor.
4.) Wenn bei 3.) nein, wo dann?
5.) Könnte das derzeitige Ausbringen von „Sudel“ in der Landwirtschaft ein Grund für die Verunreinigung sein?
Grundsätzlich kann kein Eintragspfad ausgeschlossen werden. Dies ist jedoch eher unwahrscheinlich, da regelmäßige Rohwasserbeprobungen an den Förderanlagen der Wasserversorgungsunternehmen durchgeführt werden. Dort gab es in diesem Zusammenhang keine Auffälligkeiten.
6.) Befinden sich aktuell immer noch Enterokokken im Versorgungsbereich West? Wenn ja, wie hoch ist die Konzentration?
Die betroffenen Versorgungsanlagen (Abgabeschächte, Zubringerleitung und Hochbehälter) werden täglich beprobt. Die von FWM veranlassten Proben (Probenahme: 14./15./16./17.09.2018) waren bislang alle unauffällig und ohne Befund.
7.) Gab es zwischenzeitlich – also nach dem ersten Befund – einen weiteren Eintritt von Enterokokken – oder weshalb dauert die Chlorung so lange?
Nach dem Erstbefund ergaben die von FWM veranlassten Kontroll- und Folgebeprobungen keine Auffälligkeiten und waren ohne Befund. Die Chlorung dauert deshalb so lange, weil von Amtsseite angeordnet und aus Vorsorgegründen erst eine vorgegebene Chlor-Konzentration an den verschieden Abgabestellen im Netz erreicht werden muss. Da es sich hierbei um ein dynamisches Versorgungssystem handelt (gebietsabhängiges Abnahmeverhalten), müssen sich diese Werte kontinuierlich einstellen.
Das Abkochgebot dauert somit weiterhin an.
8.) Warum konnte in Zell das Problem mittlerweile offenbar isoliert gelöst werden? Hängt das damit zusammen, das Zell hauptsächlich von der TWV / WVV mitversorgt wird?
Wir bitten Sie, Auskünfte zur Wasserversorgung in Zell direkt beim zuständigen Wasserversorger TWV einzuholen.
9.) Nach ihrer Aussage gab es am Hochbehälter Zellingen Bauarbeiten: Welche Arbeiten wurden dort konkret durchgeführt und weshalb?
Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Baumaßnahme von TWV und FWM. Dabei wird das Rohr- und Kammersystem umgebaut und erneuert, konkret:
– Erneuerung des hydraulischen Leitungssystems
– Betonsanierung der nicht in Betrieb befindlichen Wasserkammer
– Elektrotechnische Sanierung
10.) Von wann bis wann dauerten die Bauarbeiten?
Die Maßnahme wurde baulich im August 2017 begonnen und dauert an.
11.) Wer kontrollierte die Bauarbeiten?
Die Planung und Überwachung der Bauarbeiten wurde an Ingenieurbüros vergeben. Zusätzlich sind Vertreter von FWF, FWM und TWV regelmäßig vor Ort.
12.) Gelten für Bauarbeiten im sensiblen Bereich eines Hochbehälters besondere (Hygiene)-Vorschriften? Wenn ja, welche und wer kontrolliert diese?
Das DVGW-Regelwerk umfasst Regeln für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Wasserversorgungsanlagen und liegt sämtlichen Baumaßnahmen zugrunde. Die Kontrolle erfolgt durch die Bauleitung.
13.) Gab oder gibt es weitere Bauarbeiten auf dem Gelände des Hochbehälters?
Derzeit nicht außer den in Pkt. 9 genannten Maßnahmen
14.) Gibt es im aktuellen Fall der Verunreinigung einen „Maßnahmeplan“ und welche konkreten Maßnahmen und zeitliche Fristen sind darin festgelegt?
Die FWM ist wie jedes Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet, gem. §16 TrinkwV Abs. 5 einen Maßnahmenplan zu erstellen. Dieser umfasst insbesondere, welche Stellen im Falle einer festgestellten Abweichung zu informieren sind und wer zur Übermittlung dieser Informationen verpflichtet ist. Dieser Informationspflicht wurde seitens FWM / FWF nachgekommen.

Quelle: Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) – 20. September 2018

 

 

Informationsmöglichkeiten

Die aktuell ergriffenen Maßnahmen können mehrere Tage dauern. Ein begleitendes Überwachungsprogramm zur Kontrolle der Trinkwasserqualität wurde bereits veranlasst.

Aktuelle Mitteilungen werden auf der Website www.fwm-wue.de unter „Aktuelles“ veröffentlicht.

 

 

17 Anmerkungen zum Beitrag

  1. Redaktion Veröffentlicht:

    17. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    05.10.2018 — Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser für Retzbach

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes im Ortsnetz wurde das Abkochgebot heute auch für die Gemeinde Retzbach aufgehoben.

    Damit sind nun alle Gemeinden im Versorgungsgebiet der FWM vom Abkochgebot befreit.

    Vielen Dank für das große Interesse an diesem Beitrag!

    Von unserer Seite gibt es zu diesem Beitrag – zumindest an dieser Stelle – nichts mehr zu berichten. Wir hoffen, dass Sie keinen Schaden am Genuss des Trinkwassers genommen haben. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

  2. Redaktion Veröffentlicht:

    16. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    02.10.2018 — Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser in Holzkirchhausen

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes im betroffenen Ortsnetz am heutigen Dienstag, 2. Oktober 2018, wurde das Abkochgebot heute Nachmittag auch für Holzkirchhausen (Ortsteil von Helmstadt / Landkreis Würzburg) aufgehoben.

    Somit ist das Abkochgebot für alle im Landkreis Würzburg betroffenen Gemeinden und Ortsteile wieder aufgehoben.

    Weiterhin bestehen bleibt das Abkochgebot für Retzbach im Landkreis Main-Spessart.

    Trinkwasser wird weiterhin engmaschig untersucht

    Die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) führt fortlaufend engmaschige mikrobiologische Untersuchungen ihrer Hochbehälter und Abgabeschächte durch. Die Hochbehälter werden weiterhin vorsorglich gechlort.

    Auch die Ortsleitungen selbst werden aktuell von den Gemeinden noch wöchentlich mikrobiologisch kontrolliert und aktuell noch täglich hinsichtlich einer wirksamen Chlorung überprüft.

    Die vorsorgliche Chlorung wird nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mindestens bis zur Abarbeitung der in Frage kommenden Ursachen aufrechterhalten.

    Hinweise für Verbraucher

    • Grundsätzlich ist gechlortes Wasser, wie es derzeit im Netz der Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) angeboten wird, gesundheitlich völlig unbedenklich.
    • Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.
    • Schwangere und Säuglinge können bei einer länger andauernden Chlorung auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen.
    • Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden, allerdings ist der Chlorgeruch bei warmem Wasser eher wahrnehmbar und der Geschmack der Getränke kann verändert sein.
    • Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken.
    • Für Fische ist Chlor auch in geringen Konzentrationen schädlich. Daran müssen nicht nur Besitzer von Aquarien, sondern auch von Fischteichen denken.
  3. Redaktion Veröffentlicht:

    15. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser für Eisingen, Erlabrunn und Helmstadt (ohne Holzkirchhausen)

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes in den betroffenen Ortsnetzen am heutigen Montag, 1. Oktober 2018, wurde das Abkochgebot heute Nachmittag auch für folgende Gemeinden aufgehoben:

    • Eisingen,
    • Erlabrunn,
    • Helmstadt (außer Ortsteil Holzkirchhausen)

    Das Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen für:

    • Holzkirchhausen (Ortsteil von Helmstadt / Landkreis Würzburg)
    • und Retzbach (Landkreis Main-Spessart).

    Das Abkochgebot für die noch betroffenen Gemeinden kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

    Falls das Abkochgebot auch für Holzkirchhausen und/oder Retzbach aufgehoben werden kann, wird dies unverzüglich über die Medien, die Homepage des Landkreises Würzburg (http://www.landkreis-wuerzburg.de) sowie die Homepage des Landkreises Main-Spessart (http://www.main-spessart.de) und die Gemeindeverwaltungen an die betroffenen Verbraucher weitergegeben.

    Trinkwasser wird weiterhin engmaschig untersucht

    Die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) führt fortlaufend engmaschige mikrobiologische Untersuchungen ihrer Hochbehälter und Abgabeschächte durch. Die Zuleitungen zu den Ortsleitungen werden weiterhin vorsorglich gechlort.

    Auch die Ortsleitungen selbst werden von den Gemeinden wöchentlich mikrobiologisch kontrolliert und vorsorglich gechlort.

    Die vorsorgliche Chlorung wird nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mindestens bis zur Abarbeitung der in Frage kommenden Ursachen aufrechterhalten.

    Trinkwasser-Hotline
    Die Trinkwasser-Hotline des Gesundheitsamtes Main-Spessart ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018 für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus beiden Landkreisen (Würzburg und Main-Spessart) für gesundheitliche Fragen erreichbar.

    Die Hotline ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018 von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 09353 793-1608 besetzt.

  4. Redaktion Veröffentlicht:

    14. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    01.10.2018 — Aufhebung des Abkochgebots für Kist, Neubrunn mit Böttigheim, Roßbrunn und Mädelhofen,Thüngersheim sowie Uettingen

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes in den betroffenen Ortsnetzen am heutigen Montag, 1. Oktober 2018, wurde das Abkochgebot für folgende Gemeinden und Ortsteile aufgehoben:

    • Kist
    • Neubrunn mit Böttigheim
    • Roßbrunn und Mädelhofen
    • Thüngersheim
    • Uettingen.

    Das Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen für die Gemeinden

    • Eisingen,
    • Erlabrunn,
    • Helmstadt mit Holzkirchhausen (alle Landkreis Würzburg)
    • und Retzbach im Landkreis Main-Spessart.

    Für heute Nachmittag werden neue Untersuchungsergebnisse erwartet. Das Abkochgebot für die noch betroffenen Gemeinden kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

  5. Redaktion Veröffentlicht:

    13. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    30.09.2018 — Aufhebung des Abkochgebots für Hettstadt und Höchberg

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes in den betroffenen Ortsnetzen am heutigen Sonntag, 30. September 2018, wurde das Abkochgebot für die Gemeinden Hettstadt und Höchberg sofort aufgehoben.

    Somit sind nun im Landkreis Würzburg die Gemeinden Leinach, Waldbüttelbrunn (ohne Ortsteile Roßbrunn und Mädelhofen), Hettstadt und Höchberg sowie im Landkreis Main-Spessart die Gemeinde Zellingen (außer Ortsteil Retzbach) vom Abkochgebot für Trinkwasser befreit.

    Das Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen für die Gemeinden

    • Eisingen
    • Erlabrunn
    • Helmstadt mit Holzkirchhausen
    • Kist
    • Neubrunn mit Böttigheim
    • Roßbrunn und Mädelhofen.
    • Thüngersheim
    • Uettingen
    • und Retzbach im Landkreis Main-Spessart

    Für morgen, Montag, 1. Oktober 2018, werden neue Untersuchungsergebnisse erwartet. Das Abkochgebot für die noch betroffenen Gemeinden kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

  6. Redaktion Veröffentlicht:

    12. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    29.09.2018 — Nach den aktuellen Auswertungen der Proben kann das Abkochgebot für die betroffenen Gemeinden im Landkreis Würzburg leider nicht aufgehoben werden.

    Dies sind im Landkreis Würzburg

    • Eisingen
    • Erlabrunn
    • Helmstadt mit Holzkirchhausen
    • Hettstadt
    • Höchberg
    • Kist
    • Leinach
    • Neubrunn mit Böttigheim
    • Thüngersheim
    • Uettingen
    • Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen.

    Das Abkochgebot kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehalts sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

    Falls das Abkochgebot aufgehoben werden kann, wird dies unverzüglich an dieser Stelle, über die Medien, die Homepage des Landkreises und die Gemeindeverwaltungen an die betroffenen Verbraucher weitergegeben.

    Der Hochbehälter Zellingen und sämtliche Wasserleitungen werden weiterhin täglich beprobt. Alle als möglich eruierten Ursachen werden sukzessive abgearbeitet und behoben.

    Die Trinkwasser-Hotline des Gesundheitsamtes Main-Spessart ist an diesem Wochenende für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus beiden Landkreisen (Würzburg und Main-Spessart) für gesundheitliche Fragen erreichbar.

    Die Hotline ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 09353 793-1608 besetzt.

    Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser in drei Gemeinden

    Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes in den betroffenen Ortsnetzen am heutigen Samstag, 29. September 2018, wurde das Abkochgebot für die Gemeinden Leinach und Waldbüttelbrunn, jedoch nicht für die Ortsteile Roßbrunn und Mädelhofen, ab sofort aufgehoben.

    Im Landkreis Main-Spessart wurde zeitgleich durch das zuständige Gesundheitsamt das Abkochgebot für die Gemeinde Zellingen aufgehoben.

  7. Redaktion Veröffentlicht:

    11. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    26.09.2018 — Aufgrund der aktuell vorliegenden Ergebnisse der mikrobiologischen Trinkwasser-Untersuchungen vom Montag am Hochbehälter Zellingen muss das Abkochgebot für alle betroffenen Gemeinden weiter aufrechterhalten werden. Dies sind im Landkreis Würzburg Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen sowie im Landkreis Main-Spessart Retzbach mit Zellingen.

    In der Probe vom Montag wurden zwei Kolonien Enterokokken festgestellt. Dieser positive Befund wird nun vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weiter analysiert. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden diese veröffentlicht.

    Wie gestern beim Gespräch mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden und beim gestrigen Pressegespräch erläutert, kann das Abkochgebot erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.

    Dies ist nun nicht wie noch gestern erhofft der Fall. Sicheres Trinkwasser ist jedoch oberstes Gebot, deshalb müssen die Behörden auf dem Abkochgebot bestehen.

    Die Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes erreichbar.

    Für die Bürger aus dem Landkreis Main-Spessart lautet die Hotline Tel. 09353 7931-608 während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Main-Spessart.

  8. Redaktion Veröffentlicht:

    10. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    25.09.2018 — Heute luden die Landräte Eberhard Nuß (Würzburg) und Thomas Schiebel (Main-Spessart) zu einer Fachkonferenz ein, an der alle beteiligten Wasserversorger, die Vertreter der beiden Gesundheitsämter sowie Prof. Dr. Christiane Höller vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beteiligt waren.

    Landrat Nuß betonte eingangs: „Die Vorsorge für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger steht an oberster Stelle. Ich kann die Ungeduld aller Menschen in den betroffenen Gemeinden verstehen, die das Abkochgebot für ihr Trinkwasser befolgen müssen. Die bisherigen Ergebnisse unserer Bemühungen haben jedoch keine andere Entscheidung ermöglicht.“ Dennoch arbeite man fieberhaft daran, die Ursachen zu finden. Unabhängig davon soll das Abkochgebot so bald wie möglich aufgehoben werden. Dies ist möglich, sobald alle Messungen und Probenahmen in den Gemeinden die erforderlichen Werte haben, so Nuß weiter.

    Die Ergebnisse der mikrobiologischen Beprobungen werden Mitte der Woche erwartet. Täglich wurden an ca. 50 Entnahmestellen Proben gezogen, die jeweils zwei Tage reifen müssen, um ausgewertet zu werden. Auch die Chlorung der Leitungen muss vorerst aufrechterhalten werden.

    Damit das Abkochgebot aufgehoben werden kann, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

    Es müssen drei aufeinanderfolgende mikrobiologische Proben negativ sein, also ohne Enterokokken-Belastung. Zusätzlich muss eine ausreichende Chlorsättigung im Trinkwasser nachgewiesen werden.

    Wenn diese Kriterien erfüllt sind, werden die Gesundheitsämter von Landkreis Würzburg und Landkreis Main-Spessart für jede Gemeinde einzeln entscheiden, ob das Abkochgebot aufgehoben werden kann.

    Die letzten Ergebnisse der mikrobiologischen Proben werden für Freitag, 28. September, erwartet.

    Parallel läuft die Ursachenforschung weiter. Alle als möglich eruierten Ursachen werden Stück für Stück abgearbeitet und behoben.

    In Betracht gezogen werden folgende mögliche Ursachen:

    • Ein Rohrbruch im Zulauf der FWM-Leitung in den Hochbehälter Zellingen in ca. 7 Meter Tiefe
    • Ein Probenahme-Hahn, der inzwischen ausgetauscht wurde (seitdem sind hier die Proben negativ)
    • Eintrag von Enterokokken durch Mücken
    • Eintrag von Schmutz auf der Baustelle am Hochbehälter Zellingen

    Laut Prof. Dr. Christiane Höller vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist die Beseitigung des Rohrbruchs die vordringliche Maßnahme.

    Bis der Rohrbruch behoben ist, was ca. vier Wochen dauern kann, muss das Trinkwasser zur Sicherheitsvorsorge auf jeden Fall weiter in geringeren Mengen gechlort werden, was ausdrücklich keine gesundheitliche Beeinträchtigung der Bevölkerung zur Folge hat. Auch die mikrobiologischen Beprobungen werden weitergeführt.

    Trotz aller Bemühungen ist es in ähnlichen Fällen in der Vergangenheit nicht immer möglich gewesen, eine eindeutige Ursache für die Keimbelastung des Trinkwassers zu finden.

  9. Redaktion Veröffentlicht:

    9. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    24.09.2018 — Die Messungen des Chlorgehalts sowie die mikrobiologischen Untersuchungen des Wassers in allen betroffenen Gemeinden laufen nach wie vor auf Hochtouren. Erste Ergebnisse sind in der zweiten Wochenhälfte zu erwarten.

    Das Abkochgebot des Gesundheitsamtes bleibt daher nach wie vor bestehen.

  10. Redaktion Veröffentlicht:

    8. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Gemeinsame Presseerklärung der Landratsämter Main-Spessart und Würzburg sowie der Fernwasserversorgung Mittelmain

    Sicheres Trinkwasser oberstes Gebot – Gesundheitsämter und Wasserversorger im Dauereinsatz

    Die Gesundheitsämter Main-Spessart und Stadt und Landkreis Würzburg haben mit der Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) einvernehmlich die weiteren Maßnahmen festgelegt, um baldmöglichst das Abkochgebot aufheben zu können. Einbezogen ist insbesondere der Zweckverband Fernwasser Franken (FWF), der von FWM seit 2016 mit der technischen Betriebsführung beauftragt ist.

    Notwendig ist die Fortsetzung der Chlorung, um die Keimbelastung nachhaltig auszuschalten. Aufgrund des sehr weit verzweigten Leitungsnetzes bedarf es hierfür zum Schutz der gesamten Bevölkerung leider eines längeren Zeitraums.
    Zusätzlich wird das Trinkwasser täglich umfangreich auf Bakterien untersucht. Im Laufe der nächsten Woche werden die momentan noch ausstehenden Ergebnisse erwartet.

    Für sicheres Trinkwasser ist es weiterhin erforderlich, das Abkochgebot in den betroffenen Gemeinden voraussichtlich bis in die nächste Woche hinein aufrechtzuerhalten. Erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden im Ortsnetz der jeweiligen Gemeinden kann das Abkochgebot aufgehoben werden.

    Parallel dazu läuft derzeit die Ursachenforschung in Zusammenarbeit mit den Behörden und Fachinstituten auf Hochtouren. Noch konnte der Grund für die Keimbelastung nicht gefunden werden. Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse werden die betroffenen Gemeinden, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien fortlaufend unverzüglich informiert.

    Die Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 14 Uhr für Fragen erreichbar.

  11. Redaktion Veröffentlicht:

    7. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Abkochgebot für Trinkwasser im westlichen Landkreis Würzburg bleibt weiter bestehen – Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg Stadt und Land bleibt auch am Wochenende besetzt

    Nach der Feststellung einer geringfügigen Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken im Trinkwasser des Versorgungsbereiches West des Zweckverbandes Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) bleibt das Abkochgebot in folgenden Gemeinden des Landkreises Würzburg voraussichtlich bis in die nächste Woche hinein weiterhin bestehen:

    Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen.

    Die Hotline des Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 von Freitag bis Sonntag jeweils von 9 bis 14 Uhr für Fragen erreichbar.

  12. Redaktion Veröffentlicht:

    6. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    20.09.2018 — Die Chlorung dauert weiterhin an, weil vom Gesundheitsamt angeordnet und aus Vorsorgegründen erst eine bestimmte Chlor-Konzentration an den verschieden Abgabestellen im Netz erreicht werden muss. Da sich das Abnahmeverhalten gebietsabhängig stark unterscheidet, müssen sich diese Werte kontinuierlich einstellen.

    Das Abkochgebot besteht somit weiterhin.

  13. Redaktion Veröffentlicht:

    5. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser in Zell am Main

    Nach mehreren Nachbeprobungen des Trinkwassers in Zell am Main wurde ein ausreichender Chlornachweis im Trinkwasser-Ortsnetz von Zell am Main festgestellt.

    Daher kann das Abkochgebot für Zell am Main ab sofort aufgehoben werden. Dennoch gilt zu beachten, dass das vorsorgliche Abkochgebot für die restlichen betroffenen Gemeinden im westlichen Landkreis Würzburg (Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen) weiterhin bestehen bleibt.

    Das Trinkwasser aus dem Hochbehälter Zellingen wird nach wie vor gechlort. Die Chlorung ist für die Bevölkerung gesundheitlich unbedenklich.

    Die Hotline des Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes (Montag bis Freitag 07:30 bis 12.00 Uhr, Montag und Donnerstag von 14:00 bis 16:30 Uhr) für Fragen erreichbar.

  14. Redaktion Veröffentlicht:

    4. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    18.09.2018 — Zur Beseitigung der Verunreinigung durch Enterokokken wurde dem Wasser im betroffenen Versorgungsgebiet seit Ende vergangener Woche Chlor beigefügt.

    Derzeit finden im gesamten betroffenen Gebiet Messungen des Chlorgehalts statt. Anhand der zu erhebenden Messwerte wird der Nachweis erbracht, dass die Chlorkonzentration an jedem Punkt des Versorgungsnetzes dem erforderlichen Umfang entspricht.

    Bis zum Nachweis einer ausreichenden Chlorung muss das Wasser weiterhin abgekocht werden.

  15. Redaktion Veröffentlicht:

    3. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    17.09.2018 — Das Wasser muss in den gestern genannten Gemeinden weiterhin abgekocht werden.

    Die Hotline des Gesundheitsamtes ist für die Anfragen aus dem Landkreis Würzburg unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes (Montag bis Freitag 07:30 bis 12:00 Uhr, Montag und Donnerstag von 14:00 bis 16:30 Uhr) für Fragen erreichbar.

    Anfragen aus Zellingen und Retzbach sowie weiteren Gemeinden aus Main-Spessart beantwortet das Gesundheitsamt des Landkreises Main-Spessart (Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag 13:30 bis 15:30 Uhr) unter der Telefonnummer 09353/793-0.

  16. Redaktion Veröffentlicht:

    2. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Stand: 16.09.2018 — Das Wasser muss nach wie vor in folgenden Orten abgekocht werden:

    Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen, Zell a. Main und Zellingen mit Retzbach.

    Die Gemeinden Retzstadt, Güntersleben, Veitshöchheim und anschließende östliche Gemeinden sind vom betroffenen Versorgungsbereich West physikalisch getrennt. Die einwandfreie Trinkwasserqualität ist daher im Versorgungsbereich Ost gewährleistet.

  17. Redaktion Veröffentlicht:

    1. Update zum Abkochgebot im Versorgungsbereich West

    Stand: 15.09.2018 — Das Gesundheitsamt Würzburg hat für Bürger eine Hotline eingerichtet: 0931 80035984. Die Hotline war am Samstag von 10 bis 12 Uhr besetzt. Die Info haben wir erst jetzt im Internet gefunden. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, sobald es Neues zu berichten gibt.

    Das Wasser muss weiterhin abgekocht werden.

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