Grußwort der Bürgermeisterin
Alles Gute für die Zukunft unserer Gemeinde
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
zur Kommunalwahl 2026 bin ich als Bürgermeisterin nicht mehr angetreten und im Mai endet daher meine Amtszeit.
18 Jahre durfte ich Ihre Bürgermeisterin sein, Verantwortung für Eisingen übernehmen und vieles gestalten und voranbringen. Besonders wichtig war mir immer eine gute Infrastruktur für unsere Familien. Die Einführung der Schulkindbetreuung am Nachmittag war 2008 der erste Schritt, es folgten der Bau von Kinderkrippen, neuer Kindergarten und endlich auch der Umbau der Schule zu einer modernen Bildungseinrichtung.
Mit dem Ortsentwicklungskonzept wurden die Grundlagen geschaffen für die Gestaltung der Ortsmitte mit der Generalsanierung des Rathauses, dem Neubau des Dorfzentrums und dem Geschäftshaus am Place Bernières. Genauso notwendig waren große Investitionen in Tiefbaumaßnahmen, aber auch in Klimaschutz und Energieeffizienz.
Um viele Vorhaben wurde intensiv gerungen. Manche Projekte waren schon abgelehnt und wurden mit viel Überzeugungskraft oder auch entsprechendem Nachdruck aus der Bevölkerung erst im zweiten Anlauf realisiert. Die politische Auseinandersetzung gehört zur Demokratie. Diesem Diskurs, bei dem manchmal aber auch Grenzen überschritten wurden, habe ich mich immer gestellt, um das Optimale für unsere Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.
Doch das Positive hat in der ganzen Zeit alles, was oft auch sehr belastend war, um ein Vielfaches überwogen:
Zu sehen, was alles realisiert wurde in unserer Gemeinde, das große Vertrauen, das mir in zahlreichen Begegnungen und Gesprächen entgegengebracht wurde und die anerkennenden Rückmeldungen aus der Bevölkerung – dafür bin ich sehr dankbar.
Wunderbar waren auch die Festlichkeiten und Jubiläen, die unsere Ortsgemeinschaft ausmachen – das Dorffest, die Faschingstraditionen oder das Schauspiel nach dem Roman „Der Friede von Eisingen“ mit historischem Bezug zu den Friedensverhandlungen, die beim Deutschen Bruderkrieg 1866 im Eisinger Pfarrhaus geführt wurden. Zu den Highlights gehören auch die Veranstaltungen im St. Josefs-Stift – Theateraufführungen, die Modenschau, und die großartige Dorfwette.
All das waren fröhliche, schöne, oft auch sehr berührende Erlebnisse. Es war mir eine wirkliche Ehre, unserer Gemeinde dienen zu dürfen. Wenn manches Anliegen in der Fülle der Aufgaben, die zu bewältigen waren, nicht bedacht wurde, sehen Sie es mir bitte nach. Ich danke den vielen Menschen, die mich unterstützt haben, in den Vereinen, im Gemeinderat, in Verwaltung und Bauhof und in der Bürgerschaft.
Gemeinsam haben wir vieles erreicht und unsere Gemeinde damit ein Stück lebenswerter gemacht. Die großen Projekte in Eisingen sind realisiert und es wurde eine gute Basis geschaffen für die Zukunft.
Ganz herzlichen Dank sage auch den vielen Ehrenamtlichen, die sich für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für ein soziales Miteinander.
Ich habe stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und all meine Zeit und Kraft eingebracht, um so viel wie möglich für unsere Gemeinde zu erreichen. Das Privatleben, meine Familie, mussten immer zurückstehen.
Dem neuen Gremium wünsche ich eine konstruktive und faire Zusammenarbeit und meinem Nachfolger Michael Ank viel Glück, Energie und Geschick bei den kommenden Aufgaben. Alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft unserer Gemeinde und die Menschen, die hier leben!
Ihre Erste Bürgermeisterin
Ursula Engert